KRANKENVERSICHERUNG

Wissenswertes fĂĽr das Ăśberleben in den USA

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KRANKENVERSICHERUNG

Beitragvon Claudia » 10. März 2007, 15:38

Wer kann mir denn helfen bezgl. krankenversicherung?

ich hab mir jetzt schon alle möglichen sachen durchgelesen..und von freunden in den usa auch verschiedene statements bekommen...

sollte ich eine arbeitsstelle haben, bei der der arbeitgeber die krankenversicherung NICHT übernimmt (wie wohl in den meisten fällen)...auf was für beträge monatlich müßte ich mich dann einstellen!?

ich weiß, dass viele keine krankenversicherung haben, aus kostengründen...da ich aber nicht 100%ig fit bin und zumindest ein bissl abgesichert sein möchte, wär es lieb, wenn mir da jemand von euch weiterhelfen könnte...bzw..gibt es links, wo man auskunft bekommt..!?

DANKE schon einmal im voraus!!!!
greets to ya`ll!
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Beitragvon nate » 11. März 2007, 01:29

Hallo,
also das kommt ganz auf dein Alter und dein gesundheitlichen Zustand an. Fuer mich als 20jaehrigen kostet das um die 100- 150 $ (Angabe ohne Gewaehr). Allerdings empfehle ich dir eine Krankenversicherung abzuschliessen, wenn du nicht 100 pro fit bist. Es gibt da viele Moeglichkeiten es wird je nach fuelle deiner Brieftasche entschieden. Hast du ne Menge Geld dann wirst du auch mehr in eine Krankenversicherung investieren koennen und dadurch uebernimmt diese Versicherung groessere Anteile bei einem Unfall. Je weniger du einzahlst, desto weniger ist bei einem Unfall abgedeckt
und noch was ich empfehle dir keine deutsche Krankenverishcerung abzuschliessen,da diese i. d. R. in den Usa nicht akzeptiert werden

kurz um kommt ganz auf dich an, die Preise schwanken aber enorm.

Gruss
Zuletzt geändert von nate am 12. März 2007, 05:01, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitragvon Mat-Su » 11. März 2007, 05:41

Meinst Du mit "nicht fit" einfach nur generell, oder meinst Du damit "echte Vorerkrankungen", die bei einer neuen Versicherung mit angegeben werden muessten bzw. bei einer Untersuchung herauskaemen..?

Im Fall von Vorerkrankungen koennte es naemlich schwierig sein, eine Versicherung zu finden, die Dich nimmt ....oder zumindest ohne horrende Aufschlaege nimmt..... :(

Grundsaetzlich gibt es aber wirklich jede Menge Abstufungen....man hat oft ein "deductible" (= erst einmal 500, 100 oder mehr $, die man pro Jahr bezahlt, bevor die Versicherung ueberhaupt erst einspringt) und dann noch "co-pay" (entweder eine Pauschale pro Arztbesuch oder einen Prozentsatz von jeder Rechnung, z.B. 20 %). Wenn man bei den beiden Faktoren etwas hoeher geht, dann sind auch die Monatsbeitraege niedriger.

Insgesamt ist es aber natuerlich VIEL besser, wenn man es schafft, einen Job zu ergattern, bei dem es benefits wie eine KV gibt......erstens spart man dadurch ziemlich und zweitens kommt man manchmal so auch an eine bessere Versicherungsmoeglichkeit ran als "alleine".

Gruss,

Mat-Su
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Beitragvon Claudia » 11. März 2007, 15:42

hallo nate + mat-su!

danke fĂĽr euer antworten!!!
mit "nicht fit" mein ich, dass ich öfters mal probs mit meinen zähnen habe..und schon einige sachen über die kosten in den usa gehört habe. allein ne krone ist da ja schon ein halbes vermögen wert.
zu meinem alter..ich bin 30..ok, fast 31 .. :)

ich frag mich halt, wie das drüben läuft mit den vorsorgeuntersuchungen, die wir hier in deutschland haben...da ich ein mädel bin, allein nur die halbjährliche untersuchung beim frauenarzt....ob sowas arg teuer ist oder wie ich das am besten abdecken könnte...oder einfach mal ein normaler check beim "hausarzt" (wie wir ihn hier in deutschland so schön nennen) ...
lauter solche kleine gedanken flitzen bei mir grad durch den kopf....
ich denk mir halt, ganz blauäugig rüberzugehn, mit dem gedanken "ich werd schon nicht krank" ist ein bissl hirnrissig...da ich ja selber merke, wie schnell man sich was holt...grad in "meinem alter"..lach

wie ist das eigentlich mit krankschreibung drĂĽben?
ich war zbsp. die letzten 1,5 wochen zuhause, weil ich die grippe hatte..mich hats richtig umgehaun...hier ist das ja nid wirklich ein problem...aber wie schauts in den usa damit aus...wenn man arbeitet?

wird das von den urlaubstagen abgezogen?
ich frag deswegen, weil mich ein bekannter aus den usa gefragt hat,ob die 1,5 wochen jetzt mit meinem urlaubstagen verrechnet werden!?!?

danke fĂĽr eure tips und hilfe!!!!
liebe grĂĽĂźe aus aschaffenburg/bayern
Claudia
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Beitragvon nate » 12. März 2007, 04:56

Hallo,
soweit ich weiss bekommst du bei Krankheit die Tage die du fehlst nicht bezahlt aber auch hier gibt es Versicherungen die das dann abdecken - keine Ahnung bis 30 Tagen im Krankeitsfall oder so ...

Gruss

Nate 8)
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Beitragvon Mat-Su » 12. März 2007, 21:27

Grundsaetzlich wuerde ich sagen, alles, was hier mit Aerzten o.ae. zu tun hat, ist tatsaechlich "arg teuer"......meiner Meinung nach deutlich teurer als in D (bin grad schwanger und zahl mich dumm und daemlich, trotz Versicherung).

Insofern wuerde ich Dir - genau wie Nate schon schrieb - DRINGEND raten, nicht ohne Versicherung hier zu sein......man muss ja nur mal ne Blinddarmentzuendung bekommen oder einen Unfall haben und waere dann auf Jahre/Jahrzehnte hinaus verschuldet. :(

Zahnversicherung wird separat von der "normalen" KV gesehen......wenn man z.B. ueber den Arbeitgeber krankenversichert ist, muss das noch lange nicht heissen, dass auch die Zahnarztbesuche abgedeckt sind. Es kommt halt voll und ganz auf den Job und die benefits an.......grundsaetzlich wuerde ich noch zu einer "Grundsanierung" in D vor der Abreise raten :D

Die Vorsorgeuntersuchungen etc. werden von einer "normalen" KV abgedeckt, nur kommt es natuerlich auch hier darauf an, was Deine spezielle KV fuer Bedingungen hat.

Ein Beispiel:
Deine KV hat ein deductible von 1000 $ im Jahr und danach ein 20 % co-pay.

Du gehst dann im Januar zum Frauenarzt fuer 400 $, im Mai hast Du eine boese Ohrenentzuendung oder was auch immer (600 $) und im August willst Du nochmal zu irgendeiner anderen Routineuntersuchung (300 $).

Dann wuerdest Du den Frauenarzt und den Ohrenarzt selbst bezahlen muessen, weil das noch unter die 1000 $ deductible faellt. Danach waere das deductible aber abgedeckt, und von der August-Rechnung zahlst Du dann nur 20 % von den 300 $.

Dann gibt es auch noch Unterschiede bei verordneten Medikamenten...bei einigen plans ist die Medikamentenversicherung inklusive (d.h. verschriebene Medikamente werden von der Versicherung bezahlt, mit gleichen Regeln bez. deductible und co-pay), aber es gibt auch plans, bei denen keine prescriptions uebernommen werden....d.h. Du bekommst dann z.B. fuer Deine Ohrenentzuendung eine Salbe aufgeschrieben, gehst zur Apotheke und fragst, wie teuer das ist...... und gehst dann ohne Salbe nach Hause, weil die knapp 100 $ kostet und das momentan nicht im budget drin ist :(

Du siehst, es kommt also wirklich ganz extrem auf die Versicherung an. :wink:

Bei den Krankschreibungen ist es aehnlich unterschiedlich, bloss dass es da auf den Arbeitgeber ankommt. Bei manchen gibt es eine bestimmte Anzahl von "sick days", die darf man "so nehmen" und die werden dann nicht angerechnet, bei anderen wird alles angerechnet.

In anderen Worten:
Wenn man wirklich auf Nummer Sicher gehen will, dann vielleicht fuer die ersten Monate doch erst noch eine Versicherung ueber D'land laufen lassen (DKV z.B. soll da angeblich recht ordentliche Angebote haben) und dann - wenn man sich eingewoehnt hat und Chancen auf einen Job mit besseren benefits hat - zu einer US KV wechseln.

Gruss,

Mat-Su
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Re: KRANKENVERSICHERUNG

Beitragvon destyn » 24. Dezember 2009, 13:52

Hallo Leute,

ich moechte doch lieber eine KV aus Dland, obwohl ich seit einem Jahr in den USA lebe. Hat jemand Erfahrungen mit den Auslandskrankenversicherungen der DKV und dem ADAC gemacht? ADAC ist guenstiger. Sind die Leistungen denn denen der DKV aehnlich?

Merry Xmas!
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Re: KRANKENVERSICHERUNG

Beitragvon fredi » 3. Januar 2010, 02:18

DKV weiss ich nicht, ADAC ist auf max. 2 Jahre beschränkt, wird Dir also auf Dauer nicht helfen.
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