Warum leben in den USA?

Wissenswertes für das Überleben in den USA

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Warum leben in den USA?

Beitragvon TMSIDR Schnapper » 4. Juni 2008, 20:43

Hallo an alle,

ich habe mir das Forum mal aus reiner Neugierde durchgelesen und irgendwie kann ich nicht nachvollziehen wie Leute nach Amerika auswandern können. Wahrscheinlich liegt das in erster Linie daran, dass dies hier ein Forum ist und es ist für gewöhnlich in der Natur solcher Foren, dass sich Leute darin zu Wort melden die Probleme auf dem jeweiligen Gebiet haben. Darum würde ich alle ausgewanderten bitten mir meine Frage in der Überschrift zu beantworten. Außerdem habe ich noch 2 Dinge gehört die mich sehr interessieren
1. Stimmt es das man in den USA nur relativ schwer Schwarzbrot bekommt?
2. Und diese blödsinnige Frage beschäftigt mich eigentlich noch viel mehr. Gibt es in den USA wirklich nur 2 verschiedene Typen von Lichtschaltern? Ich meine damit die für das einschalten der Deckenleuchten. Mir ist klar das diese Frage eigentlich doof ist, aber das beschäftigt mich seit ich davon gehört habe :oops: :D .
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Beitragvon destyn » 5. Juni 2008, 10:34

Ich kann nicht glauben, dass Du solche Fragen stellst. Schwarzbrot? Lichtschalter? Du kannst Dir nicht vorstellen, dass Menschen trotzdem in die USA ziehen wollen? Vllt. wegen der beruflichen Moeglichkeiten! Vllt. wegen des Klimas! Vllt. aus Abenteuerlust! Vllt. als Herausforderung! Vllt. um sich einen Traum zu erfuellen. Who cares? Jeder hat seine eigenen Beweggruende. Auszuwandern ist schon schwer genug. Da wuerde ein positiver Kommentar sinnvoller bzw. ein sinnvoller Kommentar positiver sein.
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Beitragvon TMSIDR Schnapper » 5. Juni 2008, 15:50

Da bin ich voll und ganz Deiner Meinung, hat also jemand sinnvolle Antworten für mich?
Im übrigen sind die beiden "speziellen Fragen" sicherlich KEIN Grund nicht in die USA zu ziehen, trotzdem interessiert es mich :-).
Aber ich habe z. B. gelesen das es mit den Krankenversicherungen und der medizinischen Versorgung im allgemeinen nicht so ganz einfach ist (gibt es überhaupt sowas wie ein soziales Netz?), oder aber das man nur relativ umständlich an eine Kreditkarte kommt (was dort ja scheinbar einer EC-Karte gleich zu setzen ist), oder das man ziemlich "durchleuchtet" wird oder aber hört man immer wieder mal was von Erdbeben und Stürmen (was für ein Klima), Gewalt ist auch ein gern aufgegriffenes Thema der Medien. Was ich damit sagen will ist folgendes:
Wenn man soweit weg ist, dann bekommt man vor allem das negative (Schlagzeilenträchtige) mit und nicht das wofür es sich lohnt dort zu leben, dass gleiche ist es ja zur Zeit mit China, bei allem was die Medien zur Zeit so berichten muss es einer der schlimmsten Orte der Welt sein allerdings glaube ich schon das es auch Dinge da gibt die die Medien nicht rüber bringen, einfach weil die Story dahinter fehlt bzw. weil es normal ist. Allerdings was ist im jeweiligen Land "normal"?.

Oder um es noch einfacher zu machen was sind Gemeinsamkeiten und Unterschiede von den USA und Deutschland?
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Beitragvon destyn » 6. Juni 2008, 20:34

In den USA ist die soziale Absicherung sicherlich nicht so gut wie in Deutschland. Die Kreditkarte bekommt man allerdings durchaus...aber nur wenn man eine Sozialversicherungsnummer hat. Erdbeben an der Westkueste und Stuerme im Suedwesten sind uebel, aber man lernt, damit zu leben. Gewalt gibt's natuerlich auch. Aber es ist nicht so, dass man die ganze Zeit in Angst und Schrecken lebt. Andere Laender (z.B. Brasilien und Suedafrika) sind sicherlich gefaehrlicher. Und die meisten Gegenden sind schon durchaus sicher.
Die beruflichen Moeglichkeiten sind sicherlich auch besser in den USA als in Deutschland. Das riesige Land hat zudem so viele schoene Gegenden. Unglaublich viel Natur. Man kann am gleichen Tag Skifahren und Surfen gehen (z.B. in Kalifornien). Die Amerikaner sind positive und freundliche Menschen. Hoher Wohlfuehlfaktor!
Deutschland ist ein Land der Sicherheit (im Verhaeltnis zu den USA). Aber wenn man eine Herausforderung sucht und fuer neue Dinge offen ist, hat die USA extrem viel zu bieten. Es ist zwar nicht mehr so wie frueher, aber irgendwo immer noch das Land der unbegrenzten Moeglichkeiten!
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Beitragvon Kojak00000 » 7. Juni 2008, 16:18

In den USA wird nicht diskriminiert. Hier bekommt man auch noch mit 50 oder 60 eine Arbeit.

Ich zahle $38 KFZ Steuer pro Jahr. Der Sprit ist teuer geworden, aber immer noch weniger als die Haelfte von D, weil einem der Staat nicht die Hosen auszieht. Die Parkplaetze sind so gross das man die Tueren voll oeffnen kann ohne den Nachbarn anzurempeln. Jeder kann sich ein eigenes Haus leisten, wenn er will. Die Amerikaner sind wesentlich toleranter. Hier wird nicht schief geschaut oder gelaestert wenn einer dick oder krumm oder buckelig ist.
Hier gibt es Gesetze das jeder behandelt werden muss, ob er Geld hat oder nicht. Notfalls zahlt man es mit $10 pro Monat ab.
Im Strassenverkehr faehrt man hier devensiv, nicht wie in D aggressiv.
Hier wird keiner fuer faulheit bezahlt. Arbeitest du schlecht, fliegst du raus. So einfach ist das.
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Beitragvon Joram » 7. Juni 2008, 17:25

@Kojak0000
Zustimmung mit einer Einschränkung:

Jeder kann sich ein eigenes Haus leisten, wenn er will.


Man kann aber auch übertreiben mit dem Erwerb von Eigentums, wenn man sich das nicht leisten kann. Der Supbrimekrise hat das uns vor Augen geführt. Die Leute haben sich das eigene Haus geleistet obwohl sie sich das niemals leisten dürften. Jetzt wird ihnen das Haus wegversteigert. Und weil die Immopreise arg gefallen sind, bleiben die arme Schlucker auf Schulden sitzen. Clever muss man auch in den Staaten sein. Ich denke, dass man in Staaten smarter sein sollte als in Deutschland.
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Beitragvon Kojak00000 » 7. Juni 2008, 17:48

Joram hat geschrieben:@Kojak0000
Zustimmung mit einer Einschränkung:

Jeder kann sich ein eigenes Haus leisten, wenn er will.


Man kann aber auch übertreiben mit dem Erwerb von Eigentums, wenn man sich das nicht leisten kann. Der Supbrimekrise hat das uns vor Augen geführt. Die Leute haben sich das eigene Haus geleistet obwohl sie sich das niemals leisten dürften. Jetzt wird ihnen das Haus wegversteigert. Und weil die Immopreise arg gefallen sind, bleiben die arme Schlucker auf Schulden sitzen. Clever muss man auch in den Staaten sein. Ich denke, dass man in Staaten smarter sein sollte als in Deutschland.
Ja, die USA ist ein Land, in dem Leistung zaehlt. Dazu gehoert auch klever sein. Wer in D sich immer auf andere, wie z.B. auf den Staat verlassen hat wird es in den USA nicht weit bringen. Selber handeln und Denken ist angesagt.
Aber mal eine ueberfinanzierung beiseite gelassen, wer kann sich heute noch in D ein Haus kaufen? In den USA wenn man eine Arbeit hat fast jeder. :wink:
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Beitragvon TMSIDR Schnapper » 7. Juni 2008, 20:35

Aha, das sind die Antworten die mich interessiert haben bitte mehr :-). Wie ist das mit dem Geld, wieviel verdient man so im Schnitt und wie weit kommt man damit bzw. wieviel sollte man anvisieren um gut über die Runden zu kommen?
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Beitragvon Joram » 9. Juni 2008, 13:54

@TMSIDR Schnapper

Es gibt ein Buch, das ich Dir empfehlen kann:

Living and Working in America, Sixth Edition: A Survival Handbook

http://snipurl.com/2eo5v
oder das:
http://snipurl.com/2eo6l

Drin solltest Du alles finden, was dich interessiert. Dann brauchst Du keine Fragen zu stellen. Dort findest Du Antwort.
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Beitragvon destyn » 30. Juni 2008, 13:29

In den USA muss man clever sein, das stimmt. Trotzdem denke ich, dass sich USA und Deutschland immer weiter annaehern. Aber die Chancen und die Risiken sind in den USA hoeher. Glaubt man an sich und seine Staerken, ist man in den USA gut aufgehoben. Der Staat unterstuetzt Dich nicht so stark, aber dafuer verdient man unter Umstaenden auch mehr. Wesentlich mehr.
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Re: Warum leben in den USA?

Beitragvon manni » 26. Mai 2010, 16:02

Ich glaube die Frage, warum man in ein bestimmtes Land auswandern möchte, kann man oft garnicht so leicht beantworten. Es ist einfach die Atmosphäre, der Flair, das Gefühl wenn man dort ist ... Und vor allem für die USA würde ich das auf jeden Fall unterschreiben. Man steigt aus dem Flieger aus und fühlt sich sofort gut ... Zumindest bei mir ist das so.

Natürlich sind Dinge wie Klima, Arbeitsplatzsituation, Wohnsituation und so weiter auch nicht uninteressant :wink:
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