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Gewonnen - was nun ?

Während der Benachrichtigungsphase ist bei Ihnen Post aus USA eingetroffen und man teilt Ihnen mit, daß Sie gewonnen haben. Herzlichen Glückwunsch!

Die erste Hürde haben Sie erfolgreich gemeistert, doch noch haben Sie keine Greencard sicher! Es wurden mit Ihnen zusammen ca. 100000 Gewinner gezogen, obwohl nur 50000 Greencards verlost werden! Man will sicherstellen, daß alle Karten vergeben werden können, da sich nach einem Gewinn der eine oder andere doch nicht die Greencard nutzen will oder falsche Angaben gemacht wurden, die bei einer genaueren Überprüfung den Teilnehmer disqualifizieren.

Wenn Sie also die Benachrichtigung im Briefkasten haben, dann beeilen Sie sich die Formulare auszufüllen und wieder in die USA zu senden, denn erst danach werden Sie in der Reihenfolge des Einganges einer der 50000 auserwählten Gewinner.

Auf dieser Seite finden Sie folgende Informationen:


Diese Seite wird durch Ihre Beiträge mitgestaltet, also schreiben sie mir : eMail schreiben!



Ratschläge zu den Formularen

Die Formulare werden Ihnen in Englisch zugeschickt. Das Paket enthält auch einige Merkzettel auf deutsch. Auf der Seite eines Besuchers von greencardgratis.de gibt es einen Erlebnisbericht und auch Tipps zu den Formularen aus dem Jahr 2001.

Homepage von Sönke Tesch



Die Unterlagen der DV 2003, DV 2005 und DV2007 wurden jeweils von einem anonmymen Gewinner zur Verfügung gestellt. Sie können sich das vollständiges Formularwerk als PDF (Acrobar Reader) Datei herunterladen. Alle persönlichen Informationen und direkte Anschriften der US Behörden für die Greencard Lotterie wurden geschwärzt.

Unterlagen der DV-2003
Unterlagen der DV-2005
Unterlagen der DV-2007
Unterlagen der DV-2007 Teil2 (Intervieweinladung)
Unterlagen der DV-2009
Unterlagen der DV-2010




Was muß ich nach dem Interview machen

Sie erhalten nach dem Besuch im Konsulat einen versiegelten Umschlag per Post oder Sie holen ihn direkt vor Ort ab. Dieser Umschlag enthält alle wichtigen Daten, damit Sie bei der Einreise keine Probleme haben und als Greencard-Gewinner einreisen können. Der Umschlag darf auf keinen Fall geöffnet werden!

Sie müssen innerhalb von 6 Monaten nach dem Gespräch die Greencard durch einmalige Reise in die USA antreten. Bei der Einreise benötigen Sie den versiegelten Umschlag. Der Beamte prüft die Dokumente und stempelt dann in Ihren Paß, daß Sie Inhaber einer Greencard sind. Die Karte selbst erhalten Sie per Post i.d.R. innerhalb von 3 Monaten. Die Greencard wird nur an eine US-Postadresse verschickt. Sie sollten also schon vorgesorgt haben und eine Adresse angeben können. Am praktischsten sind Bekannte, Freunde oder Verwandte in den USA. Sie können aber wohl auch einen der diversen Postservices nutzen und für die ersten Monate eine US-Adresse mieten.

Sie dürfen die USA nicht länger als 365 Tage am Stück verlassen, sonst verfällt die Greencard. Bei der Wiedereinreise müssen Sie evtl. genau nachweisen, wann Sie die USA verlassen haben und auch den Beamten überzeugen, daß Ihr Lebensmittelpunkt in den USA liegt. Dies geschieht meistens mit US-Führerschein, Konto, US-Steuerunterlagen, etc.

Am Anfang - nach der ersten Einreise - hat man evtl. noch viel zu Hause zu regeln, bevor man auswandern kann. Sie können in den USA einen speziellen Antrag auf Wiedereinreiseverlängerung auf 2 Jahre stellen. Bei einer vernünftigen Begründung sollte dieser Antrag auch genehmigt werden. Es ist sogar möglich diesen Antrag nach den 2 Jahren erneutzustellen. Drei Mal hintereinander wird der Antrag aber meistens nicht gewährt, denn wer nach 4 Jahren immer noch nicht eingewandert ist, wird es wohl auch nicht mehr tun. Versuchen können Sie es, aber es dürfte eher schwer sein.

Sie sind nun berechtigt in den USA zu leben und zu arbeiten. Übrigens nach 5 Jahren können Sie die amerikanische Staatsbürgerschaft beantragen.




Interview mit einem Teilnehmer der DV-2002 (2000)

Die Seite greencardgratis.de existiert seit August 1999 und ermöglichte damals zur DV-2001 erstmals kostenlose Anträge mittels des Antragsgenerators. Im Jahr 2000 meldete sich nur ein User zurück, der mit dieser Hilfe gewonnen hat. Die DV-2002 im Jahre 2000 brachte viele Besucher auf die Seiten, so daß über 15000 Anträge auf der Seite generiert wurden. Als im April 2001 die ersten Gewinnerbriefe eintrafen, meldeten sich in kürzester Zeit 5 Benutzer, die mit Hilfe von greencardgratis.de gewonnen hatten. Anfang Juli stand uns Frau Anne-Marie H. für ein Interview zur Verfügung. Lesen Sie was Sie zu berichten hatte.

GCG: Wie sind Sie auf die Greencard allgemein aufmerksam geworden?

AMH: Bekannte von mir in den USA bewerben sich seit Jahren mit Hilfe von einer Agentur und haben bisher noch nicht gewonnen.

GCG: Wie haben Sie dann die Seite greencardgratis.de gefunden?

AMH: Ich habe mit Hilfe von Suchmaschinen Seiten zu diesem Thema gesucht und bin dabei auch auf diese Internetseite gestossen.

GCG: Hatten Sie Zweifel bezüglich der Seriosität der Seite. Besonders, da die Hilfe kostenlos war und ist und Agenturen sich diese Dienstleistung bezahlen lassen?

AMH: Da bricht der Schotte in mir durch, denn es war kostenlos. Ich hatte meine Zweifel und wenn ich die Greencard dringend gebraucht hätte, wäre ich wohl zu einer Agentur gegangen. Es gab ja auch widersprüchliche Aussagen auf den verschiedensten Seiten im Internet und von meinen Bekannten wurde ich auch belächelt. Jetzt wo ich gewonnen habe, weiß ich, daß es ganz einfach ist. Ich habe die Seite auch schon weiter empfohlen.

GCG: Haben Sie sonstige Quellen für die Bewerbung herangezogen?

AMH: Ich hatte mir ein Buch zum Thema gekauft, es aber erst nach Abgabe nochmals eingesehen, ob alles passt. Ansonsten habe ich mich voll auf die greencardgratis.de Seite verlassen.

GCG: Nach dem Absenden des Antrags haben Sie mit einem Gewinn gerechnet?

AMH: Nein. Ich hatte die Angelegenheit fast schon vergessen, als Mitte April doch die Benachrichtigung kam. Ich konnte es nicht ganz fassen.

GCG: Wie waren die Reaktionen im Bekanntenkreis auf die Benachrichtigung?

AMH: Nun, alle haben sich sehr für mich gefreut - auch meine Freunde in den USA. Sie waren nur erstaunt, daß es ohne Agentur, gleich beim ersten Mal geklappt hat.

GCG: Der Benachrichtigung lagen ja diverse Formulare bei. Hatten Sie damit Probleme?

AMH: Nun es ist schon ungewohnt fremdsprachige Formulare auszufüllen. Mit Hilfe von Freunden und Lexika habe ich es aber gemeistert. Eine gute Hilfe war auch die Seite von Sönke.

GCG: Haben Sie die Betreuung einer Agentur vermisst?

AMH: Am Tag der Benachrichtigung schon, denn es kam so unerwartet und es war ein großer Stress die Formulare auszufüllen. Hätte ich mich schon zwischen November und April damit beschäftigt wäre es sicherlich nicht so schlimm gewesen.

GCG: Möchten Sie die Greencard auch nutzen?

AMH: Ja, ich möchte unbedingt rüber. Ich hatte schon an ein normales Arbeitsvisum für USA bei einer amerikanischen Firma gedacht, aber dieser Weg ist ja nun doch wesentlich einfacher. Ich habe bereits Bekannte in den USA und daher fällt mir der Weg nach USA leicht.

GCG: Haben Sie noch Tipps für zukünftige Bewerber?

AMH: Man sollte sich in der Zeit zwischen Abgabe des Antrages und der Benachrichtigung etwas Zeit nehmen und schon sich etwas vorbereiten.

GCG: Vielen Dank für Ihre Zeit. Viel Erfolg beim Interview im Konsulat und vielleicht informieren Sie unsere Leser, wenn alles vorbei ist.

AMH: Sehr gerne.

 




Was passiert auf dem Konsulat

Frau Anne-Marie H. stand uns für einen zweiten Teil zum Thema Interview im Konsulat zur Verfügung.

GCG: Vielen Dank Frau H., dass sie uns nochmals ihre Zeit opfern. Wie war nun Ihr Termin im Konsulat. Wie ist Ihr Interview abgelaufen?

AMH:

Das Konsulat ist seit den Geschehnissen vom 11.9. stark abgeriegelt. Vor der Absperrung gibt es eine kleine Hütte und dort meldet man sich, bevor man zum Pförtner vorgelassen wird. Im Konsulat selbst geht man zur Kasse an Schalter 24 - nicht 21.

GCG: Wieso sprechen Sie Schalter 21 an?

AMH: Bei Herrn Tesch waren wohl die Schalter anders nummeriert. Er ging als erstes zu Schalter 21.

GCG: Ah, vielen Dank für diesen Hinweis. Wie ging es weiter?

AMH: Nun kam Schalter 21 an die Reihe - die Fotokontrolle. Der nächste Schalter ist Nummer 19. Hier wird man von einer sehr unfreundlichen, deutschsprechende Dame empfangen und darf erklären, warum man noch keinen Job in den USA hat und das man sich jetzt was einfallen lassen müsste. Meine Unterlagen, die ich dabei hatte wiesen genau 15.000 DM aus, doch das reichte ihr nicht. Sie meinte ich sollte eine Bürgschaft meiner Eltern beibringen.

GCG: Wie haben Sie Ihre Finanzen nachgewiesen?

AMH: Also mein Vermögen habe ich anhand von Kontoauszügen, Depotauszügen und einem Fahrzeugbrief nachgewiesen. Ich hatte Kontoauszüge des ganzen letzten Jahres dabei, aber die letzten aktuellen reichten aus. Das Auto hatte ich erst vor wenigen Wochen gekauft, weil ich die Hoffnung aufgegeben hatte und mein Auto den Geist aufgab. Ich habe den dazugehörigen Kaufvertrag einfach mitgenommen. Wie oben erwähnt zusammen ziemlich genau 15 TDM.


GCG: Und 15.000 DM sind nicht genug gewesen?

AMH: Anscheinend nicht. Ich erklärte ihr, dass ich wohl alt genug bin und für mich selber sorgen kann.

GCG: Das hat geholfen?

AMH: Na ja, ich bekam einen bitterbösen Blick zurück und die Damen sagte "das müssen sie dann mit der Frau Konsul klären!!". Außerdem sah diese Damen meine Unterlagen durch. Ich muss gestehen, dass ich schon alle Kopien dem Antrag vor einem halben Jahr beigefügt habe und das ist nicht so gut angekommen. Die besagte Dame kam mit der Sortierung nicht klar und fragte immer wie denn das zusammen gehöre. Witziger Weise hat sie aber meinen Erklärungen gar nicht zugehört und ich hab mir den Text dann auch gespart. Der Schlusssatz war dann: "Sie hätten mir jetzt schon ein wenig helfen müssen."

GCG: Ja, immer schön freundlich lächeln und gute Mine zum bösen Spiel.

AMH: Ich sparte mir den Kommentar. Es ging weiter zur Frau Konsul. Diese wollte von meiner finanziellen Situation gar nichts wissen. Sie hatte 4 Fragen an mich. 1) Was arbeiten Sie zurzeit in Deutschland, 2) Schwören Sie dass die Angaben richtig sind, 3) Wissen Sie wie Sie den Arzt finden? und 4) Haben Sie noch Fragen an mich?

GCG: Das war es?

AMH: Ja ich habe dann zum dritten Mal erklärt bekommen, dass ich den Brief mit dem vorläufigen Visum nicht öffnen darf, aber das wusste ich ja schon vorher. Ich musste nun nur noch zum Arzt. Ich habe mir das für den Schluss aufgehoben, denn falls mit den Unterlagen was schief läuft, hätte ich mir wenigstens die Arztkosten gespart.

GCG: Was hat nun der ganze Spaß gekostet?

AMH: Die Kosten waren $ 400 für das Visum, der Arztbesuch kostete 200 DM, die nötigen Impfungen kosteten auch 200 DM. Hinzu kam noch die Übernachtung und die Anfahrt in Höhe von 250 DM und dann noch so klein Kram wie Porto, Photos, etc.

GCG: Wie lange waren Sie vor Ort inkl. Arztbesuch?

AMH: Mein Termin war um 8:00 ich kam aber etwas zu spät. Inklusive dem Arztbesuch war ich um 13:00 fertig. Der reine Konsulatsbesuch dauerte ca. 3 Stunden.

GCG: Haben Sie noch Tipps für unsere Leser?

AMH: Nun man macht sich sehr viele Gedanken um diesen Termin. Ich hatte viele Dokumente dabei, sogar Originale. Es hat aber keinen interessiert. Ich war sehr froh mit soviel Vorwissen zu diesem Termin gegangen zu sein, denn im Konsulat gab es doch einige Gewinner, die verzweifelt nach Kleingeld gefragt haben für Fotos und Briefmarken. Mehr fällt mir nicht mehr ein.

GCG: Darf ich fragen, wann Sie nun nach USA starten?

AMH: Ich werde im April oder Mai die erste Einreise antreten und dann wieder zurückkommen. Dann geht die Suche nach einem Arbeitsplatz los und ab Oktober werde ich dann das Land verlassen.

GCG: Vielen herzlichen Dank für diesen ausführlichen Bericht. Ich wünsche Ihnen einen super Start in den USA und das Ihre Erwartungen und Träume in Erfüllung gehen. Viel Erfolg!





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